Barbara Hannigan is Lulu: Staatsoper Hamburg

KATINK ACCLAIM, MULTIMEDIA, NEWS, OPERA

Barbara returns to one of her signature roles this month following her “outstanding” (The New York Times) award-winning performances as Lulu in Brussels at La Monnaie in 2012.

The premiere of Christoph Marthaler’s new production of Lulu on February 12th at Staatsoper Hamburg was highly acclaimed: “The world has not experienced a Lulu like that.” (Die Deutsche Bühne).

Subsequent performances of Lulu take place on 15, 18, 21 and 24 February at Staatsoper Hamburg. Barbara joins a renowned cast, including Anne Sofie von Otter (Countess Geschwitz), Matthias Klink (Alwa), Jochen Schmeckenbecher (Dr. Schön), and Philharmonisches Staatsorchester Hamburg conducted by Kent Nagano.

photo credit: Monika Rittershaus/Staatsoper Hamburg


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Im Gespräch mit: Barbara Hannigan

Trailer: Lulu


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REVIEWS

“Die Sopranistin Barbara Hannigan und der Regisseur Christoph Marthaler bescheren Hamburg eine grandiose Neudeutung von Alban Bergs Oper “Lulu”.”
“Barbara Hannigan ist für diese Rollenauffassung die Idealbesetzung, wirkt sie doch immer und überall wie ein junges Mädchen. Hannigan begeistert nicht nur durch die seltsamsten, in Serie wiederholten Zirkusakrobatiknummern. Nebenher katapultiert sie auch noch die aberwitzigsten Koloraturen bis in die unglaublichsten Höhen. Das macht sie nicht bloß elegant, sondern wie die leichteste Kunstübung der Welt. So ergänzen sich bei dieser Ausnahmesängerin, die in letzter Zeit zunehmend auch als Dirigentin Erfolge feiert, Erscheinung und Gesang zum idealen Glück.”
– Süddeutsche Zeitung, Reinhard J.Brembeck, 23 Februar 2017


“Barbara Hannigan ist als sensationelle Lulu in Alban Bergs „Lulu“ an der Hamburgischen Staatsoper”
– nmz online, Ute Schalz-Laurenze, 14 Februar 2017


“…es gilt zuallererst für die vokale und darstellerische Interpretation der Titelfigur. So wie die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan die Lulu in ein geradezu akrobatisches Körpertheater-Ereignis verwandelt, wie sie sie singt und tanzt und spielt und turnt – so eine Lulu hat die Welt wahrlich noch nicht erlebt.”
– Die Deutsche Bühne, Detlef Brandenburg, Februar 2017


“Die ist in der Person der phänomenalen Gesangsdarstellerin Barbara Hannigan eine unaufhörlich tanzende, hüpfende, kunstturnende Gymnastin mit Höchstnoten”
– Welt, Monika Nellissen, 14 Februar 2017


“It’s undoubtedly a highly physical production, built around the dramatic and talents of Barbara Hannigan in the title role. Her vocal assumption was remarkable enough, negotiating the part’s stratospheric highs while hanging upsidedown, or teasing out details of phrasing while being thrown about like a rag doll by one of her many admirers. But it was the total performance, the complete identification with her character that impressed most.”
– Bachtrack, Matthew Rye, 13 February 2017


“Hinreißend, wie die kanadische Sängerin Barbara Hannigan mit fast gefährlicher artistischer Gelenkigkeit und sängerischer Bravour diesem Luft-Geist ekstatisch Leben gab.”
– Hohenzollerische Zeitung, 16 Februar 2017


“Die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan ist ein Multitalent – das weiss man spätestens seit ihrer Residenz am Luzerner Sommerfestival 2016. Hannigan kann nicht nur schwindelerregend koloraturen- und höhensicher die kompliziertesten modernen Partien singen, sondern macht mittlerweile auch als Dirigentin Furore. Das ist jedoch beileibe nicht alles: Das Ausdrucksvermögen dieser Frau scheint so überbordend zu sein, dass es die Grenzen zwischen den einzelnen Ausdrucksformen auf wundersame Weise sprengt.

So hätte man fast ahnen können, dass Barbara Hannigan auch als Tänzerin und sogar als Zirkusakrobatin buchstäblich «bella figura» macht. Obendrein gelingt ihr jetzt in Christoph Marthalers «Lulu»-Inszenierung etwas, was man eigentlich für grundsätzlich unmöglich gehalten hatte. Hannigan verkörpert die Titelfigur der Oper ganz und gar aus dem fluiden Geist von Alban Bergs Musik heraus: als ein mimetisches Prinzip, als das zur Bühnenfigur geronnene innere Wesen des künstlerischen Ausdrucks.

Alle Klischees, die diese Figur auf den Opernbühnen schon erlitten hat, vom immerfort alberne Erotik-Verrenkungen vollführenden Vamp bis zum dummen Unschuldsmädel mit Kulleraugen und Schmollmund, fegt Hannigan mit einem Schlag hinweg. Stattdessen drückt sich diese Lulu, ausser in Tönen, auf gänzlich unschematische Weise mit ihrem Körper aus. Sie bewegt sich in einer Art tänzerischem Morsealphabet, mit kryptischen und doch natürlich wirkenden Bewegungen, die sich um die äussere Wirkung nicht scheren, aber doch mehrdeutig mitteilsam sind.”
– Neue Zürcher Zeitung, Julia Spinola, 14 Februar 2017


“Barbara Hannigan ist eine Wucht. Ihre Bühnenpartner werfen sie zu Boden, sie sackt selbt fallsüchtig in sich zusammen, sie turnt über die Bühne, posiert aufPodesten, legt sich einem Athleten mit perfekter Körperspannung auf die Schulter oder hängt sich ihm um den Hals, mit den Füßen wohlgemerkt: So viel Akrobatik bietet die Opernbühne eher selten. Hannigan aber singt dazu perfekt und mit faszinierender Intensität. Die Beweglichkeit ihres Soprans übertrifft die des Körpers noch, dazu leuchtet die Stimme in der Höhe mit viriler Kraft und fächert ein emotionale Farbpalette auf, die von somnambuler Introvertiertheit bis zur Ekstase reicht. Allein diese Sopranistin lohnt den Besuch von Alban Bergs „Lulu“ an der Hamburger Staatsoper.”
– Osnabrücker Zeitung, Ralf Döring, 13 Februar 2017


“Kein Zweifel kann hingegen daran bestehen, dass Barbara Hannigan die ideale Besetzung ist. Auch in artistischen Positionen, von den Männern im Wortsinn hin und her geworfen, auf dem Kopf stehend oder auf den Schultern eines Sängers reitend, immer hat sie ihre Stimme perfekt im Griff, stürzt sich mit Haut und Haaren in die Rolle und feiert damit einen Triumph.”
– BR Klassik, Uwe Friedrich, 13 Februar 2017


“Bei aller Akrobatik – die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan sang die knifflige Titelpartie von Alban Bergs Oper “Lulu” am Premierenabend traumwandlerisch sicher und expressiv. Die Inszenierung von Christoph Marthaler ist auf Hannigan zugeschnitten. Diese Anti-Lulu wirkt inmitten ihrer eifersüchtigen und enttäuschten Liebhaber noch einsamer als sonst.”
– NDR.de, Dagmar Penzlin, 13 Februar 2017


“Barbara Hannigan – am Ende der einhellig bejubelten Staatsopern-Premiere besonders begeistert gefeiert – ist für sie alle diese verwirrend widersprüchliche Lulu, die Lust und Launen auslebt, ist Zentrum einer Varieté-Bühne, auf, vor und hinter der das Ein-Frauen-Drama abläuft. Nie verschleiert, immer offenkundig. Hannigan ist eine Idealverkörperung, ein Traum von “Lulu”-Darstellerin und eine grandiose Präzisions-Sängerin. Sie ist das spröde, hell glimmende Zentralgestirn dieser sonderbaren Inszenierung von Alban Bergs unvollendet gebliebenem Meisterwerk. Alles steht und fällt mit ihr.”
– Hamburger Abendblatt, Joachim Mischke, 14 Februar 2017


“Sie zittert, tanzt, turnt, posiert und wirbelt über die Bühne, dass man nie den Blick von ihr lassen kann: Was die kanadische Sängerin/Darstellerin Barbara Hannigan an diesem Premierenabend in der Hamburgischen Staatsoper mit Alban Bergs “Lulu” anstellt, verdient neben dem Ausdauerpreis auch die Top-Haltungsnote. Von der spirituellen Pantomime zum sportlichen Wettkampf spielt sie stets mit vollem Körpereinsatz, die Grenzen zum Ballett verschwimmen. Und, ja: Sie singt diese stets als männermordend apostrophierte Überfrau mit einer lustvollen Kraft, dass man fast von muskulös pulsierenden Koloraturen sprechen muss.”
– Spiegel online, Werner Theurich, 13 Februar 2017