Barbara Hannigan Melisande Ruhrtriennale

Barbara Hannigan is Mélisande at the Ruhrtriennale

KATINK ACCLAIM, NEWS, OPERA

Barbara makes her debut at Germany’s Ruhrtriennale as Mélisande in Krzystof Warlikowski’s new staging of Pelléas et Mélisande.
The French conductor Sylvain Cambreling, who is regarded as one of the leading Debussy specialists of our time, conducts the Bochumer Symphoniker, which occupies a central place in an impressive stage design by Malgorzata Szecniak.


Barbara Hannigan Ruhrtriennale Melisande

REVIEWS

“Barbara Hannigan ist als (rollenerfahrene) Mélisande eine Klasse für sich! Warlikowsky bringt alle Talente dieser Ausnahmekünstlerin zum Leuchten und lässt sie ihre Verletzlichkeit, Verzweiflung und Liebessehnsucht bis an die Grenzen des Darstellbaren ausloten”
– Freie Presse, Joachim Lange, 24 August 2017


“Krzysztof Warlikowski’s production of Debussy’s opera for the Ruhr Triennale is a triumph”
“Barbara Hannigan’s Mélisande is not the ethereal child-woman of many productions. She is damaged goods, a woman who uses her body to get what she wants, a lost soul, compulsively manipulative.”
“The singing is first rate, but none of the cast just sings; all of them give complete, utterly committed, profoundly physical performances. Hannigan’s Mélisande is a force of nature, desperate, disconnected, broken, dangerous, with a siren’s irresistible call.”
★★★★★
– Financial Times, Shirley Apthorp, 22 August 2017


“De muzikale kwaliteit van de productie is hoog. Met haar pure geluid, gedoseerde vibrato en frêle fysiek is Barbara Hannigan de gedroomde vertolkster van het engelachtige personage Mélisande. Mooi hoe haar wendbare stem moeiteloos mengt met de lichte, kernachtige bariton van zielsverwant Pelléas (Phillip Addis) en contrasteert met de krachtige strot van de eeuwige buitenstaander Golaud (een sterk acterende Leigh Melrose).”
★★★★
– NRC Handelsblad, Joep Christenhusz, 28 August 2017


“Barbara Hannigan ist so faszinierend, weil sie ihre starke darstellerische Kraft mit ebenso großer stimmlicher Wandlungsfähigkeit beglaubigen kann. Von Szene zu Szene wechselt die Farbe, der Klang ihrer Stimme. Wie ein Spiegel, der jeden Moment verschwimmen und sich neu zusammensetzen kann, ist ihr Charakterbild dieser Frau.
… Mit seiner atemberaubenden Hauptdarstellerin Barbara Hannigan macht er dabei eine aufregende Entdeckung. Mélisande, oft als rätselhafte und unschuldige Kindfrau gezeigt, ist die Femme fatale dieser Geschichte. Traumatisiert, verwirrt, sucht und findet sie instinktiv in dieser ungesunden Familienkonstellation das Klima, in dem sie ihren selbstzerstörerischen Lebenshunger befriedigen kann. Sie lebt nur in den Augenblicken, in denen sie begehrende Blicke auf sich spürt, und sie wird in steter Verwandlung für die gegensätzlichen Brüder Golaud und Pelléas und selbst für den alten Arkel das Objekt ihrer unterschiedlichen Begierden: Hure, Göttin, unschuldiges Kind.”
– Deutschlandfunk Kultur, Ulrike Gondorf, 18 August 2017


“Grandios: Barbara Hannigan”
– Osnabrücker Zeitung, August 2017


“Die Sängerinnen und Sänger agieren wie Filmschauspieler, keine Operngeste schleicht sich ein. Warlikowski lenkt den Blick vor allem auf Mélisande, die von der kanadischen Sopranistin Barbara Hannigan mit irritierender Vieldeutigkeit gespielt wird. Mélisande ist kein Opfer, sondern eine zwischen Todestrieb, Lüsternheit und Verzweiflung schillernde Figur. Die Sopranistin spielt sie wie eine Süchtige, mit faszinierend undurchschaubarem Mienenspiel. Wenn das Unheil unausweichlich wird, lächelt sie triumphal, ihr leicht ansprechender, heller Sopran scheint keinerlei Mühen zu kennen.”
– Tagesspiegel, Regine Müller, 20 August 2017


“Barbara Hannigan begeistert als Mélisande mit intensivem Spiel”
– Online Musik Magazin, August 2017


“Warlikowski und Hannigan verwandeln indes das Mysterium der Mélisande in eine aufregende, hochpräzise Studie einer manisch-depressiven Frau, die in sich selbst nie ein Glück finden wird. In delikater Zartheit ist ihre Stimme reine Poesie, man möchte sie nur noch in den Arm nehmen. Dann wieder bricht Wut und Selbstzerstörung aus ihr heraus. Golaud steht dem mit wachsendem Unverstand gegenüber. Von Mélisandes Innerem begreift er nichts.”
– Suddeutscher Zeitung, Egbert Tholl, 21 August 2017


“Barbara Hannigan singt ihre Mélisande entrückt in eine Reinheit, die nicht Unschuld, sondern mangelnde Schuldfähigkeit ist: Sie räkelt sich in vokaler Schönheit oder versinkt in fahler Apathie, halb im Suff, halb im Wahn. Vor allem als Darstellerin hat sie alles zu bieten, was Warlikowski in sämtlichen Kamerapositionen von ihr verlangt.”
– Frankfurter Algemeine Zeitung, Jan Brachmann, 21 August 2017


Barbara Hannigan über Pelléas et Mélisande von Claude Debussy | WDR

 

5 Fragen an…Barbara Hannigan
Radio broadcast, WDR 3 Kultur am Mittag: “Star der Ruhrtriennale: Barbara Hannigan singt die Melisande”

photo credit: © Ben van Duin